Wie viele Wiederholungen und Sätze? Der Rahmen, der für die meisten funktioniert (CityGym Aarau)
Wie viele Wiederholungen und wie viele Sätze brauchst du wirklich? Der einfache Rahmen aus dem CityGym Aarau: Wiederholungsbereiche für Kraft und Muskelaufbau, wie viele harte Sätze pro Muskelgruppe und Woche sinnvoll sind und wie du sauber steigerst.Wie viele Wiederholungen und Sätze brauchst du wirklich?
Kaum eine Frage wird bei uns auf der Trainingsfläche häufiger gestellt. Die einen haben irgendwo gelesen, dass acht bis zwölf Wiederholungen richtig seien, die anderen machen seit Jahren drei mal zehn, ohne zu wissen warum. Die ehrliche Antwort: Es gibt keinen magischen Wert, aber es gibt einen Rahmen, in dem fast alle gut fahren. Und dieser Rahmen ist einfacher, als die meisten denken.
Der Wiederholungsbereich entscheidet, was du trainierst
Grob gilt: Wenige Wiederholungen mit schwerem Gewicht trainieren vor allem deine Maximalkraft, also die Fähigkeit, überhaupt viel zu bewegen. Der mittlere Bereich, ungefähr sechs bis zwölf Wiederholungen, ist der klassische Bereich für Muskelaufbau. Viele Wiederholungen mit leichtem Gewicht trainieren eher die Kraftausdauer, also wie lange du eine Belastung durchhältst.
Wichtig dabei: Muskeln wachsen in allen drei Bereichen, solange du nahe genug an die Grenze gehst. Der mittlere Bereich ist einfach der praktischste, weil er dich weder in jedem Satz an dein Maximum zwingt noch fünfundzwanzig Wiederholungen pro Satz verlangt. Wenn du nicht genau weisst, was du willst, ist er dein Startpunkt.
Wie nahe an die Grenze du wirklich gehen musst
Das ist der Punkt, der in der Praxis viel mehr entscheidet als die exakte Zahl. Ein Satz zählt dann, wenn du am Schluss noch ungefähr zwei bis drei saubere Wiederholungen übrig hättest, mehr aber nicht. Alles, was locker aufhört, ist Aufwärmarbeit. Prüf dich selbst ehrlich: Könntest du am Ende deines letzten Satzes noch fünf schaffen, war das Gewicht zu leicht, auch wenn die Wiederholungszahl gestimmt hat.
Wie viele Sätze pro Muskelgruppe
Sinnvoller als pro Training zu zählen ist, pro Woche zu zählen. Für die meisten liegt der Bereich bei ungefähr zehn bis zwanzig harten Sätzen pro Muskelgruppe und Woche. Wer gerade erst anfängt, kommt mit weniger sehr weit und sollte bewusst am unteren Ende starten. Wie du diese Sätze verteilst, ob auf zwei oder auf vier Trainingstage, ist deutlich weniger wichtig, als dass sie überhaupt zusammenkommen. Zwei Einheiten pro Woche und Muskelgruppe sind für viele ein guter Kompromiss zwischen Reiz und Alltag.
Und ja: Deine Nebenmuskeln zählen mit. Wer Rudern und Latzug macht, hat den Bizeps bereits mittrainiert. Wer zusätzlich noch acht Sätze Curls dranhängt, wundert sich dann, warum der Arm nicht mehr hinterherkommt.
Steigern, ohne dich zu überholen
Der einfachste Weg nach vorn ist auch der langweiligste: Halt das Gewicht, bis du im oberen Bereich deiner Wiederholungen sauber landest, und geh dann einen kleinen Schritt hoch. Bei den grossen Übungen sind das oft 2,5 Kilo, bei kleineren Übungen noch weniger. Wer in Zehnerschritten springt, kauft sich den Fortschritt mit schlechterer Ausführung.
Und ein Punkt, den viele übersehen: Deine Muskeln reagieren schneller auf Training als deine Sehnen und Bänder. Muskelkraft baut sich in Wochen auf, das Bindegewebe braucht Monate, weil es viel schlechter durchblutet ist. Genau daher kommen die Ellbogen- und Schulterschmerzen nach einem sehr motivierten Start. Kleine Schritte sind deshalb kein Zeichen von Vorsicht, sondern der Grund, warum du in einem Jahr noch trainierst.
Ein Rahmen, der in der Praxis funktioniert
Wenn du daraus eine einfache Regel machen willst: drei bis vier Sätze pro Übung, sechs bis zwölf Wiederholungen, zwei bis drei Wiederholungen Reserve am Schluss, zwei Einheiten pro Muskelgruppe und Woche, und alle paar Wochen ein kleiner Schritt beim Gewicht. Damit deckst du alles ab, was für die allermeisten Ziele nötig ist, und du musst dir keine Formel merken.
Wo du das bei uns anschauen kannst
Im CityGym Aarau im Telli-Quartier stehen die Geräte für genau dieses Training bereit, die beliebtesten sogar doppelt, damit du am Abend nicht wartest. Und wenn du nicht sicher bist, ob dein letzter Satz wirklich ein harter Satz war, frag uns. Wir, Moni und Silverius, schauen uns das zusammen mit dir an und sagen dir ehrlich, wo du stehst.
Du willst den Rahmen gleich an den Geräten ausprobieren? Sichere dir dein gratis Probetraining, und wir gehen deine erste Einheit gemeinsam durch.